Das ische Wattenmeer ist der Lebensraum, der in Deutschland den höchsten Naturschutzstatus genießt - den des Nationalparks.
Die Natur hat Vorrang in diesem 1985 geschaffenen "Nationalpark isches Wattenmeer" - 285.000 Hektar Wattflächen, Sände, Salzwiesen, Priele und Buchten, Strand und unbewohnte Halligen zwischen Elbmündung und dänischer Grenze, mit einem schier unglaublichen Reichtum an Tieren und Pflanzen. Gräser und Blumen der Salzwiese, wie der Halligflieder sind hier heimisch, seltene Vogelarten wie Zwergseeschwalben oder bekannte wie Eiderenten und Austernfischer, Fische und Kleintiere, wie Würmer, Schnecken, Muscheln. Für die vielleicht prominentesten "Bewohner" der deutschen Nordsee, die Seehunde, bildet das Wattenmeer Nahrungsraum und Lebenselement.
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